Axel Höfer aus Rödlitz

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Donnerstag, 12. Februar 2015
Angebote für Kids und Teenies in den Winterferien

Zahlreiche sächsische Kirchgemeinden laden in den bevorstehenden zweiwöchigen Winterferien (9. bis 21. Februar) zu Kindernachmittagen, Bibeltagen oder Kinderbibelwochen ein. Auf spielerische Art bringen Gemeindepädagogen Kindern im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren Bibelgeschichten nahe. Auch Kinder ohne kirchlichen Hintergrund werden durch Freunde zum gemeinsamen Basteln, Malen, Singen und Spielen mitgenommen.

Zum Abschluss der Angebote finden oftmals Familiengottesdienste statt. Im Jahr 2013 beteiligten sich von den 19.575 Christenlehrekindern 5.766 an 195 entsprechenden Veranstaltungen in den Gemeinden.

Im Kirchenbezirk Leipzig gibt es Angebote von Kinderbibeltagen in den Winterferien beispielsweise vom 9. bis 11. Februar in den Kirchgemeinden Gohlis, Eutritzsch, Podelwitz-Wiederitzsch und Michaelis-Frieden und der Andreaskirchgemeinde. Ebenso veranstalten die Kirchgemeinden Marienbrunn und Sommerfeld-Hirschfeld-Engelsdorf im gleichen Zeitraum Bibeltage für Kinder. Im Gemeindehaus Böhlitz-Ehrenberg heißt das Thema „Mensch Petrus“. Vom 11. bis 13. Februar beschäftigen sich die Kinder in der Kirchgemeinde Zwenkau mit dem Thema „Ich lass mir doch nicht alles gefallen“. Vom 18. bis 20. Februar lädt die St. Nikolaikirchgemeinde zu Kinderbibeltagen unter dem Motto „Suchet der Stadt Bestes – Jona und die Stadt Ninive“ ein.

Auch im Kirchenbezirk Chemnitz treffen sich Kinder zu Kinderbibeltagen und Jugendliche zu Teenietagen. So finden in den Räumen der Kirchgemeinde St. Trinitatis in Chemnitz-Hilbersdorf vom 11. bis 13. Februar die Teenietage der Kirchgemeinde St. Jodokus Chemnitz-Glösa statt. Geplant ist ein buntes Programm mit fetziger Musik, spannenden Geschichten und Workshops unter dem Thema „Manege frei!“. Die Teenietage enden mit einem Familiengottesdienst am 15. Februar, um 10:00 Uhr, in der St. Jodokuskirche.

„Kleiner Mann ganz groß“ steht im erzgebirgischen Eibenstock auf dem Programm. Die Schulkinder studieren vom 11. bis 13. Februar das Singspiel „Zachäus“ von Margret Birkenfeld ein und führen es am 15. Februar, um 9:30 Uhr, im Gemeindehaus auf. Konfirmanden stellen dabei in Gruppen Philosophen, Künstler und Theaterspieler dar.

In den Dresdner Kirchgemeinden werden die Kinderbibeltage ebenfalls von Familiengottesdiensten zu Beginn oder als Abschluss der Veranstaltungen eingerahmt. Vom 18. bis 22. Februar finden im Gemeindehaus der Versöhnungskirche in Dresden-Striesen (Schandauer Straße) die Ökumenischen Kinderbibeltage statt. Veranstaltet werden diese gemeinsam von den Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinden Dresden-Blasewitz, Dresden-Loschwitz und Gruna-Seidnitz. Weiterhin beteiligen sich die Römisch-katholische Kirchgemeinde „Mariä Himmelfahrt“ und die Evangelisch-methodistische Kirchgemeinde „Zion“ Dresden-Striesen sowie der Christliche Verein Junger Menschen (CVJM) Dresden daran. Die Kinder begeben sich in den fünf Tagen auf die Spuren der Königin Ester. Zum Abschluss findet am 22. Februar, um 9:30 Uhr, ein Familiengottesdienst in der Versöhnungskirche statt.
In der Dresdner Lukaskirche und in der Kirche Dresden-Bühlau werden die Kinderbibeltage mit einem Eröffnungsgottesdienst, jeweils am 8. Februar, um 10:00 Uhr, begonnen.

Das Ökumenische Informationszentrum (ÖIZ) in Dresden lädt Kinder im Alter von acht bis vierzehn Jahren vom 9. bis 11. Februar in die Kreuzstraße 7 ein, sich mit der Herstellung von Papier zu beschäftigen. Dabei können die Kinder auch selbst Papier schöpfen.

Während der Winterferien werden zudem Kindersingwochen angeboten. So lädt die Kirchgemeinde Siebenlehn-Obergruna vom 9. bis 14. Februar zu einer Kindersingwoche für Grundschüler in die Grundschule Siebenlehn ein. Einstudiert wird das Musical „Daniel“, dass am 15. Februar, um 15:30 Uhr, im Hotel „Schwarzes Roß“ in Siebenlehn zu erleben ist. Das sächsische Kirchenchorwerk veranstaltet eine Kindersingwoche für Kinder (10 bis 15 Jahre) im Evangelischen Tagungs- und Freizeitheim Schönburg bei Naumburg. Unter der Leitung des Löbauer Kirchenmusikdirektors Christian Kühne erarbeiten die singbegeisterten Mädchen und Jungen eine Kinderkantate und geistliche Lieder. Das Programm wird am 15. Februar, um 10:00 Uhr, zum Familiengottesdienst in der Christuskirche Dresden-Klotzsche aufgeführt.

Ein besonderes Projekt bietet die Arbeitsstelle „Kinder Jugend Bildung“ der Evangelischen Jugend Freiberg an. Vom 9. bis 13. Februar können Kinder und Jugendliche (10 bis 16 Jahre) an der Tee-Ei Jurtewoche in Freiberg teilnehmen. Gemeinsam wird ein großes Jurte-Zelt aufgebaut. Feuer machen, Kochen, Spieleaktionen, Holzhacken und vieles mehr stehen auf dem Programm. Mit einem großen Abschlussfest wird am letzten Tag die Jurte wieder abgebaut.
Das Stadtjugendpfarramt in Dresden bietet vom 9. bis 13. Februar die sogenannten Kinder-Winter-Tage in der „Hütte Hartha“ an sowie für Jugendliche eine Winter-Rüstzeit im Zittauer Gebirge und Skitage im österreichischen Kleinwalsertal. Andere Jugendpfarrämter und der Christliche Verein Junger Menschen (CVJM) sind ebenfalls in den Winterferien sportlich unterwegs.(4.2.2015)

Dienstag, 13. Januar 2015
Zahlreiche Veranstaltungen zur Allianzgebetswoche in Sachsen

Motto „Jesus lehrt beten – das Vaterunser“

SACHSEN – Vom 11. bis 18. Januar finden in Sachsen zahlreiche Veranstaltungen im Rahmen der Internationalen Allianzgebetswoche statt.

Die Gebetswoche befasst sich in diesem Jahr mit dem bekanntesten Gebet der Welt, dem 'Vaterunser'. An jedem Tag wird über einen Abschnitt dieses Gebets gesprochen. Unter dem Motto „Jesus lehrt beten“ organisieren und gestalten in Deutschland örtliche Allianzgruppen Gebetsveranstaltungen, offene Treffen und mitunter auch neue kreative Gebetsformen.

In Sachsen finden die Veranstaltungen wechselnd in Pfarr- und Gemeindehäusern der Kirchgemeinden, Räumen der Landeskirchlichen Gemeinschaft, der Ev.-methodistischen Gemeinden und anderer Freikirchen statt. So laden die Veranstalter im Raum Leipzig beispielsweise mit einem Friedensgebet zur Eröffnung der Allianzgebetswoche in die Nikolaikirche ein. Geplant sind auch Leipziger Treffen in der Ev.-Freikirchlichen Gemeinschaft (Bernhard-Göring-Str. 18) zum Gebet für Studenten und die Universität sowie ein Jugendgebetsabend in der Freien evangelischen Gemeinde (Roßplatz 8/9). Der Abschlussgottesdienst in Leipzig findet am 18. Januar um 17:00 Uhr im Pavillon der Hoffnung (Messegelände 14) statt. Auch Nossen, Freiberg, Heidenau und Freital sowie Aue und Ehrenfriedersdorf beteiligen sich an der Allianzgebetswoche.

Die Evangelische Allianz als interkonfessionelle Bewegung gründete sich bereits 1846 in London. Ihre Mitglieder verbindet das gemeinsame Anliegen, die Gemeinschaft über konfessionelle Gruppenzugehörigkeiten hinaus zu pflegen, gemeinsam zu beten, Jesus zu bezeugen und das Leben in der Nachfolge Jesu am Wort der Bibel auszurichten. Dieser pietistische Ansatz soll der Bekräftigung dienen, dass ein Leben in der Nachfolge Jesu auch Spuren im eigenen Leben hinterlässt. Deshalb ergeben sich an den Themenabenden häufig aktuelle Bezüge zu gesellschaftlichen Entwicklungen und persönlichen Fragestellungen.

Dienstag, 16. Dezember 2014
„Reformation – Bild und Bibel“: Themenjahr-Eröffnung in Zwickau

Tag der offenen Tür in der Katharinenkirche und Ausstellungen begleiten den Tag

ZWICKAU - In einem Festgottesdienst mit Landesbischof Jochen Bohl wird im Dom St. Marien in Zwickau am 6. Januar 2015 das Themenjahr 2015 „Reformation – Bild und Bibel“ auf dem Weg zum Reformationsjubiläum 2017 für den Freistaat Sachsen eröffnet. Das Themenjahr nimmt Bilderwelten des Glaubens und die Bedeutung des Wortes als Predigt für die Gemeinde in den Blick. Nicht zuletzt die damalige Einführung und Nutzung des Buchdrucks als zentrales Kommunikationsmittel der Reformation eröffnet Gegenwartsbezüge zur modernen Medienwelt. Zudem wird kunstgeschichtlich der 500. Geburtstag des Renaissancemalers Lucas Cranach d.J. am 4. Oktober 2015 das Themenjahr im mitteldeutschen Raum bestimmen.

Der Eröffnungsgottesdienst am Epiphaniasfest im Dom St. Marien um 18:00 Uhr liegt in liturgischer Leitung von Superintendent Eberhard Dittrich. Landesbischof Jochen Bohl wird die Predigt halten. Höhepunkt während des Gottesdienstes wird die Altarwandlung des wertvollen Wohlgemuth-Altars aus dem Jahre 1479 sein. An diesem Tag stellt die sächsische Landeskirche ihr neues Themenheft zum Dekadenjahr 2015 der Öffentlichkeit vor.

Nach dem Gottesdienst wird die Zwickauer Oberbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß zu einem Empfang in das Rathaus einladen.
Im Lichthof neben dem Bürgersaal des Rathauses wird von 6. bis 22. Januar 2015 eine Wanderausstellung zu sehen sein. Diese gibt einen Vorgeschmack auf die 1. Nationale Sonderausstellung zum 500. Reformationsjubiläum mit dem Titel „Luther und die Fürsten – Selbstdarstellung und Selbstverständnis des Herrschers im Zeitalter der Reformation“. Diese präsentieren die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden von 15. Mai bis 31. Oktober 2015 in Torgau auf Schloss Hartenfels.
Die Präsentation im Zwickauer Rathaus zeigt großformatige Fotografien, die den Betrachter durch ihre Detailgenauigkeit in ihren Bann ziehen. Einige der kostbaren Exponate der 1. Nationalen Sonderausstellung wurden stark vergrößert reproduziert. Abbildungen des Torgauer Schlosses mit Schlosskapelle ergänzen die Schau. Die Kapelle von Schloss Hartenfels war der einzige Kirchenneubau, den Luther selbst einweihte.
Die Ausstellung ermöglicht einen detaillierten Rundblick und lädt ein, auch die große Nationale Sonderausstellung in Torgau zu besuchen.
Das Zwickauer Rathaus ist von Montag bis Freitag von 8:00 bis 18:00 Uhr für Besucher geöffnet.

Am 6. Januar präsentiert sich die Katharinenkirche in Zwickau mit einem Tag der offenen Tür der Öffentlichkeit. Dabei werden von 13:00 bis 17:30 Uhr Führungen durch das Gotteshaus angeboten.
Der Katharinenkirche, die einen Altar aus der Werkstatt Lucas Cranachs d.Ä. (1472-1553) ihr Eigen nennt. wurde im vergangenen Jahr das Europäische Kulturerbesiegel der Stätten der Reformation verliehen. Der so genannte Kunigundenaltar für die Kalandbruderschaft entstand im Jahre 1517 – dem Jahr in dem Martin Luther die 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg anschlug. Ursprünglich war er als einer der vielen Nebenaltäre am 12. Dezember des Jahres 1518 für die reichste Zwickauer Bruderschaft in der Marienkirche aufgestellt worden.
In den Jahren danach, als bereits heftige Debatten um die bildlichen Darstellungen der vorreformatorischen Zeit entbrannt waren, verlor die Bruderschaft durch den Wegfall der katholischen Messdienste ihren Einfluss und die finanzielle Grundlage, was 1523 zu ihrer Auflösung führte. Die Nebenaltäre in den Kirchen der Stadt wurden abgebrochen. Zunächst setzte man den Kunigundenaltar in die Kirche des alten Franziskanerklosters. Als dieses jedoch abgerissen wurde, kam er 1534 in die Katharinenkirche, wo er noch heute steht.

Auch Sachsens ältestes Wohnbauensemble – die Priesterhäuser – haben am 6. Januar von 13:00 bis 18:00 Uhr ihre Pforten geöffnet. Seit 2003 ist hier das Museum für Stadt- und Kulturgeschichte untergebracht mit einer detaillierten Dauerausstellung zum mittelalterlichen Leben Zwickaus sowie zur Reformationszeit.

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