Axel Höfer aus Rödlitz

Mein Blog - News und Aktuelles

Montag, 13. Juli 2015
Kohle-Kompromiss bremst Energiewende und Klimaschutz

Düsseldorf, 3. Juli 2015. Im Koalitionsausschuss wurden die sogenannten „Eckpunkte für eine erfolgreiche Umsetzung der Energiewende“ verabschiedet. Dr. Thomas E. Banning, Vorstandsvorsitzender der NATURSTROM AG, kommentiert den Kompromiss zur Stilllegung alter Braunkohle­kraftwerke.

„Neben einigen sinnvollen und begrüßenswerten Grundsatz­­entscheidungen enthält das Beschlusspapier der Koalitionäre auch eine faustdicke Enttäuschung: die milliardenschwere und absolut unnötige Subventionierung alter Braunkohle­­kraftwerke, die auf Kosten der Stromkunden als Kapazitätsreserve fürs Nichtstun entlohnt werden.

Es ist äußerst bedauerlich, dass Wirtschaftsminister Gabriel dem Druck der Kohlelobby und der Braunkohle-Bundesländer NRW und Brandenburg nicht standgehalten hat. Seine Idee einer CO2-Abgabe für alte, besonders klimaschädliche Braunkohle­meiler wäre ein wichtiger Schritt gewesen, doch noch die CO2-Minderungsziele für den Stromsektor in Höhe von 22 Mio. Tonnen bis 2020 erreichen zu können. Mit dem beschlossenen Kompromiss, der nahezu eins zu eins die Vorschläge der Braunkohle-Lobby übernimmt, ist dieses Ziel in weite Ferne gerückt. Durch die sukzessive Stilllegung alter Braunkohle­­kraftwerke sollen lediglich Einsparungen in Höhe von 11 Mio. Tonnen CO2 erreicht werden. Woher die fehlenden 11 Mio. Tonnen kommen sollen, bleibt in dem Beschlusspapier äußerst vage. Für den Klimaschutz bedeutet das eine riskante und leichtsinnige Wette.

Und es kommt noch schlimmer, denn die beschlossene Kapazitäts­reserve von 2,7 GW verursacht für die Verbraucher bis 2020 Mehrkosten in Höhe von rund 900 Mio. Euro. Für die Vorhaltung der alten Braunkohlemeiler als Reserve erhalten die Kraftwerks­betreiber jährlich rund 230 Mio. Euro. Nach vier Jahren in der Reserve sollen die Kraftwerke dann endgültig stillgelegt werden. Fraglich ist, ob diese Finanzhilfen mit dem EU-Beihilferecht vereinbar sind. Dies muss die Bundesregierung erst klären, wie sie selbst schreibt.

Zusätzliche Maßnahmen zur Erreichung der Minderungsziele des Stromsektors – u.a. die Förderung von Effizienz­maßnahmen in der Industrie sowie im Schienenverkehr – schlagen noch einmal mit jährlich bis zu 1,16 Milliarden Euro zu Buche. Insgesamt ergibt sich durch den Kohle-Kompromiss somit eine Mehrbelastung von mehreren Milliarden Euro.

Die ursprünglich von Gabriel geplante CO2-Abgabe hätte diese Kosten nicht versursacht und zudem einen klareren Weg zur Erreichung der angestrebten CO2-Einsparungen gewiesen. Dass sie außerdem zu einem Wegfall zehntausender Arbeitsplätze geführt hätte, wie Anfang April von kohlenahen Gewerkschaften kolportiert, gilt nach neueren Berechnungen als maßlos übertrieben. Ob die nun gefundene Regelung, bei der schließlich auch einige Kraftwerke stillgelegt werden, die tatsächlich bedrohten Arbeitsplätze beispielsweise im Braunkohle­­tagebau dauerhaft erhält, ist fraglich.“

Donnerstag, 12. Februar 2015
Angebote für Kids und Teenies in den Winterferien

Zahlreiche sächsische Kirchgemeinden laden in den bevorstehenden zweiwöchigen Winterferien (9. bis 21. Februar) zu Kindernachmittagen, Bibeltagen oder Kinderbibelwochen ein. Auf spielerische Art bringen Gemeindepädagogen Kindern im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren Bibelgeschichten nahe. Auch Kinder ohne kirchlichen Hintergrund werden durch Freunde zum gemeinsamen Basteln, Malen, Singen und Spielen mitgenommen.

Zum Abschluss der Angebote finden oftmals Familiengottesdienste statt. Im Jahr 2013 beteiligten sich von den 19.575 Christenlehrekindern 5.766 an 195 entsprechenden Veranstaltungen in den Gemeinden.

Im Kirchenbezirk Leipzig gibt es Angebote von Kinderbibeltagen in den Winterferien beispielsweise vom 9. bis 11. Februar in den Kirchgemeinden Gohlis, Eutritzsch, Podelwitz-Wiederitzsch und Michaelis-Frieden und der Andreaskirchgemeinde. Ebenso veranstalten die Kirchgemeinden Marienbrunn und Sommerfeld-Hirschfeld-Engelsdorf im gleichen Zeitraum Bibeltage für Kinder. Im Gemeindehaus Böhlitz-Ehrenberg heißt das Thema „Mensch Petrus“. Vom 11. bis 13. Februar beschäftigen sich die Kinder in der Kirchgemeinde Zwenkau mit dem Thema „Ich lass mir doch nicht alles gefallen“. Vom 18. bis 20. Februar lädt die St. Nikolaikirchgemeinde zu Kinderbibeltagen unter dem Motto „Suchet der Stadt Bestes – Jona und die Stadt Ninive“ ein.

Auch im Kirchenbezirk Chemnitz treffen sich Kinder zu Kinderbibeltagen und Jugendliche zu Teenietagen. So finden in den Räumen der Kirchgemeinde St. Trinitatis in Chemnitz-Hilbersdorf vom 11. bis 13. Februar die Teenietage der Kirchgemeinde St. Jodokus Chemnitz-Glösa statt. Geplant ist ein buntes Programm mit fetziger Musik, spannenden Geschichten und Workshops unter dem Thema „Manege frei!“. Die Teenietage enden mit einem Familiengottesdienst am 15. Februar, um 10:00 Uhr, in der St. Jodokuskirche.

„Kleiner Mann ganz groß“ steht im erzgebirgischen Eibenstock auf dem Programm. Die Schulkinder studieren vom 11. bis 13. Februar das Singspiel „Zachäus“ von Margret Birkenfeld ein und führen es am 15. Februar, um 9:30 Uhr, im Gemeindehaus auf. Konfirmanden stellen dabei in Gruppen Philosophen, Künstler und Theaterspieler dar.

In den Dresdner Kirchgemeinden werden die Kinderbibeltage ebenfalls von Familiengottesdiensten zu Beginn oder als Abschluss der Veranstaltungen eingerahmt. Vom 18. bis 22. Februar finden im Gemeindehaus der Versöhnungskirche in Dresden-Striesen (Schandauer Straße) die Ökumenischen Kinderbibeltage statt. Veranstaltet werden diese gemeinsam von den Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinden Dresden-Blasewitz, Dresden-Loschwitz und Gruna-Seidnitz. Weiterhin beteiligen sich die Römisch-katholische Kirchgemeinde „Mariä Himmelfahrt“ und die Evangelisch-methodistische Kirchgemeinde „Zion“ Dresden-Striesen sowie der Christliche Verein Junger Menschen (CVJM) Dresden daran. Die Kinder begeben sich in den fünf Tagen auf die Spuren der Königin Ester. Zum Abschluss findet am 22. Februar, um 9:30 Uhr, ein Familiengottesdienst in der Versöhnungskirche statt.
In der Dresdner Lukaskirche und in der Kirche Dresden-Bühlau werden die Kinderbibeltage mit einem Eröffnungsgottesdienst, jeweils am 8. Februar, um 10:00 Uhr, begonnen.

Das Ökumenische Informationszentrum (ÖIZ) in Dresden lädt Kinder im Alter von acht bis vierzehn Jahren vom 9. bis 11. Februar in die Kreuzstraße 7 ein, sich mit der Herstellung von Papier zu beschäftigen. Dabei können die Kinder auch selbst Papier schöpfen.

Während der Winterferien werden zudem Kindersingwochen angeboten. So lädt die Kirchgemeinde Siebenlehn-Obergruna vom 9. bis 14. Februar zu einer Kindersingwoche für Grundschüler in die Grundschule Siebenlehn ein. Einstudiert wird das Musical „Daniel“, dass am 15. Februar, um 15:30 Uhr, im Hotel „Schwarzes Roß“ in Siebenlehn zu erleben ist. Das sächsische Kirchenchorwerk veranstaltet eine Kindersingwoche für Kinder (10 bis 15 Jahre) im Evangelischen Tagungs- und Freizeitheim Schönburg bei Naumburg. Unter der Leitung des Löbauer Kirchenmusikdirektors Christian Kühne erarbeiten die singbegeisterten Mädchen und Jungen eine Kinderkantate und geistliche Lieder. Das Programm wird am 15. Februar, um 10:00 Uhr, zum Familiengottesdienst in der Christuskirche Dresden-Klotzsche aufgeführt.

Ein besonderes Projekt bietet die Arbeitsstelle „Kinder Jugend Bildung“ der Evangelischen Jugend Freiberg an. Vom 9. bis 13. Februar können Kinder und Jugendliche (10 bis 16 Jahre) an der Tee-Ei Jurtewoche in Freiberg teilnehmen. Gemeinsam wird ein großes Jurte-Zelt aufgebaut. Feuer machen, Kochen, Spieleaktionen, Holzhacken und vieles mehr stehen auf dem Programm. Mit einem großen Abschlussfest wird am letzten Tag die Jurte wieder abgebaut.
Das Stadtjugendpfarramt in Dresden bietet vom 9. bis 13. Februar die sogenannten Kinder-Winter-Tage in der „Hütte Hartha“ an sowie für Jugendliche eine Winter-Rüstzeit im Zittauer Gebirge und Skitage im österreichischen Kleinwalsertal. Andere Jugendpfarrämter und der Christliche Verein Junger Menschen (CVJM) sind ebenfalls in den Winterferien sportlich unterwegs.(4.2.2015)

Dienstag, 13. Januar 2015
Zahlreiche Veranstaltungen zur Allianzgebetswoche in Sachsen

Motto „Jesus lehrt beten – das Vaterunser“

SACHSEN – Vom 11. bis 18. Januar finden in Sachsen zahlreiche Veranstaltungen im Rahmen der Internationalen Allianzgebetswoche statt.

Die Gebetswoche befasst sich in diesem Jahr mit dem bekanntesten Gebet der Welt, dem 'Vaterunser'. An jedem Tag wird über einen Abschnitt dieses Gebets gesprochen. Unter dem Motto „Jesus lehrt beten“ organisieren und gestalten in Deutschland örtliche Allianzgruppen Gebetsveranstaltungen, offene Treffen und mitunter auch neue kreative Gebetsformen.

In Sachsen finden die Veranstaltungen wechselnd in Pfarr- und Gemeindehäusern der Kirchgemeinden, Räumen der Landeskirchlichen Gemeinschaft, der Ev.-methodistischen Gemeinden und anderer Freikirchen statt. So laden die Veranstalter im Raum Leipzig beispielsweise mit einem Friedensgebet zur Eröffnung der Allianzgebetswoche in die Nikolaikirche ein. Geplant sind auch Leipziger Treffen in der Ev.-Freikirchlichen Gemeinschaft (Bernhard-Göring-Str. 18) zum Gebet für Studenten und die Universität sowie ein Jugendgebetsabend in der Freien evangelischen Gemeinde (Roßplatz 8/9). Der Abschlussgottesdienst in Leipzig findet am 18. Januar um 17:00 Uhr im Pavillon der Hoffnung (Messegelände 14) statt. Auch Nossen, Freiberg, Heidenau und Freital sowie Aue und Ehrenfriedersdorf beteiligen sich an der Allianzgebetswoche.

Die Evangelische Allianz als interkonfessionelle Bewegung gründete sich bereits 1846 in London. Ihre Mitglieder verbindet das gemeinsame Anliegen, die Gemeinschaft über konfessionelle Gruppenzugehörigkeiten hinaus zu pflegen, gemeinsam zu beten, Jesus zu bezeugen und das Leben in der Nachfolge Jesu am Wort der Bibel auszurichten. Dieser pietistische Ansatz soll der Bekräftigung dienen, dass ein Leben in der Nachfolge Jesu auch Spuren im eigenen Leben hinterlässt. Deshalb ergeben sich an den Themenabenden häufig aktuelle Bezüge zu gesellschaftlichen Entwicklungen und persönlichen Fragestellungen.

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