Axel Höfer aus Rödlitz

Mein Blog - News und Aktuelles

Montag, 28. November 2016
Zeit der Erwartung auf das Weihnachtsfest im Advent

Besinnung im Advent mit Musik, Adventsfeiern und Krippenausstellungen

Mit dem 1. Adventssonntag (27. November) beginnt das neue Kirchenjahr und es öffnet sich eine Zeit der Erwartung bis zum Fest der Geburt Jesu. In den Kirchgemeinden der sächsischen Landeskirche finden in dieser Zeit zahlreiche kirchenmusikalische Veranstaltungen statt. Am beliebtesten ist das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach, das neben anderen Werken über 60 Mal zur Aufführung kommt.

Adventsfeiern für Kinder und Familien, Krippenausstellungen und die Sorge um hilfsbedürftige Menschen gehören auch in diese Zeit. In Sachsen ist die Adventszeit durch die besondere kirchenmusikalische Tradition bestimmt. Dazu gehören neben den vielen sächsischen Kantoreien auch die beiden berühmten Knabenchöre in Dresden und Leipzig. Der Dresdner Kreuzchor und die Leipziger Thomaner führen traditionell Bachs Weihnachtsoratorium auf und bieten Weihnachtsliederabende zum Mitsingen an.

Landesbischof Dr. Carsten Rentzing wird am 1. Advent zusammen mit seinem katholischen Amtskollegen Bischof Heinrich Timmerevers (Bistum Dresden-Meißen) um 16:30 Uhr an einer Ökumenischen Vesper aus Anlass des 15-jährigen Bestehens des Ökumenischen Seelsorgezentrums im Dresdner Uni-Klinikum mitwirken. Zugleich beginnt damit seine mehrtägige Visitation in Bereichen der Seelsorge und Beratung in der Landeskirche.

In Dresden wird am 24. November um 15:00 Uhr der Striezelmarkt auf dem Altmarkt mit einem Ökumenischen Gottesdienst in der Kreuzkirche eröffnet. Am gleichen Tag öffnet auch die Weihnachtsausstellung "Weihnacht 2016" in der Ausstellungskapelle der Kreuzkirche mit Holzgestaltungen von Hans-Jürgen Schulze und Fotografien von Michael Lange. Zur Einstimmung in den Advent erklingt am Sonnabend, 26. November, um 17:00 Uhr die Adventsvesper des Dresdner Kreuzchores. Am Abend um 20:00 Uhr feiert die Evangelische Jugend in Dresden und die Mitarbeitenden des Stadtjugendpfarramtes ihren traditionellen Adventsjugendgottesdienst.

Ebenfalls in der Kreuzkirche gibt es am 1. und 2. Adventssonntag um 17:00 Uhr ein einstündiges Orgelkonzert.

Traditionell wird am 1. Advent die evangelische Spendenaktion BROT FÜR DIE WELT eröffnet. Für Sachsen startet die 58. Aktion am 27. November 2016 mit einem Gottesdienst in Großbothen bei Grimma unter dem Motto „Satt ist nicht genug!“. Mit dem Schwerpunktthema der 56. bis 58. Aktion will das evangelische Hilfswerk auf die zum Teil verheerenden gesundheitlichen Folgen der Mangelernährung in den südlichen Entwicklungsländern hinweisen. Mit der Aktion sollen Familien beim Anbau nährstoffreicher Pflanzen unterstützt sowie die biologische Vielfalt erhöht werden.

Bild: Banner zur sächsischen Stollenpfennigaktion

Unterstützt wird die bundesweite Spendensammlung speziell in Sachsen durch die Initiative ‚Stollenpfennig‘ der Diakonie und des hiesigen Bäckerhandwerks, die mit 1.500 Sammelbüchsen in rund 600 Verkaufsstellen durchgeführt wird. Sie wird am 24. November um 11:00 Uhr im Dresdner Backhaus (Huttenstraße 2b) von Landesobermeister Roland Ermer und Diakoniedirektor Christian Schönfeld eröffnet. Sie übergeben einen gebackenen Stollenpfennig an die Nachtcafés für wohnungslose Menschen.

In vielen Kirchgemeinden stimmen die Kirchenchöre am Sonnabend und Sonntag auf den Advent ein. Am Sonntagnachmittag gibt es häufig Adventsandachten und -vespern. Neben den Veranstaltungen in den Kirchen gibt es zahlreiche Initiativen, die kleine Adventsmärkte in Kirchennähe organisieren. Solche haben beispielsweise in einigen Leipziger Kirchgemeinden eine gute Tradition, indem sie in dieser Zeit ein alternatives, individuelles Angebot und einen Treffpunkt im Stadtteil darstellen.

Besucher können an Verkaufsständen mit Advents- und Weihnachtsschmuck, Keramik, Textilem und fair Gehandeltem stöbern. Kulinarische Köstlichkeiten von Weihnachtsbäckerei, über Fettbemmen, Kesselgulasch, Pralinen, Kaffee, Glühwein und anderem mehr laden zum Verweilen in gemütlicher Atmosphäre ein. Darüber hinaus stehen Musik, die Einladung zum Mitsingen von Adventsliedern und Bastelangebote für Kinder auf dem Programm. Beispielsweise lädt die Versöhnungskirchgemeinde in Leipzig-Gohlis (Viertelsweg) am Sonnabend ab 15:00 Uhr zum Adventsmarkt in und vor der Kirche ein.

Zum traditionellen Sternaufzug wird um 18:00 Uhr am Vorabend des ersten Advents an die Fahrradkirche Markkleeberg-Zöbigker (Dorfstr. 2) eingeladen. In der St. Laurentiuskirche Reudnitz (Witzgallstr. 20) erklingen um 19:30 Uhr die Kantaten 1 und 3 aus dem Weihnachtsoratorium von J.S. Bach sowie Werke von Mendelssohn Bartholdy. Die Ausführenden sind Solisten, der Ökumenische Chor Leipzig und ein Orchester unter Leitung von Annette Groß und Bernhard Vit.

Der erste Advent, 27. November, beginnt in der Paul-Gerhardt-Kirche in Leipzig-Connewitz (Selneckerstr.) und in der Stephanuskirche Mockau (Kieler Str.) jeweils um 7:00 Uhr mit einer Adventsmette. An der Apostelkirche Großzschocher (Dieskau-/Huttenstraße) beginnt um 13:00 Uhr das Lichterfest mit Adventsmarkt vor der Kirche. Zur gleichen Zeit öffnet der 7. Wahrener Adventsmarkt auf dem Kirchberg Wahren (Opferweg). Weihnachtliche Leckereien, Verkaufsstände, Musik und verschiedene Angebote laden an beiden Kirchen zu einem kurzweiligen Adventsnachmittag ein. Basteleien, Antiquarisches und Kindersachen gibt es beim Advents-Scheunenmarkt um 15:00 Uhr in der Pfarrscheune Leutzsch (William-Zipperer-Str. 149).

Am 5. und 6. Dezember findet der mittlerweile 18. Panitzscher Nikolausmarkt auf dem Pfarrhof Panitzsch (Lange Str. 17) wieder mit umfangreichem Programm und Angeboten für Kinder statt.

Die Weihnachtspyramide ist vor allem im Erzgebirge ein Symbol für die Weihnachtszeit. Traditionell werden am Anfang der Adventszeit in den einzelnen Orten die im Freien stehenden Pyramiden feierlich angeschoben. In Dresden geschieht dies in Dresden-Leubnitz.

In Chemnitz öffnet die Krippenausstellung in der Stadt- und Marktkirche St. Jakobi (Jakobikirchpl.1) am 25. November und zum 10. Mal lädt das Evangelische Forum und die Stadtbibliothek Chemnitz zum ‚Leseadvent‘ ein. An vier Donnerstagen lesen in der Stadtbibliothek (DAStietz, Moritzstraße 7) jeweils um 17:00 Uhr Chemnitzer Persönlichkeiten weihnachtliche Texte und sind mit der Moderatorin Pfarrerin Dorothee Lücke im Gespräch. Den Auftakt bildet in diesem Jahr am 1. Dezember der Grafiker, Maler und Bildhauer Christian Lang.

Festgottesdienste und Konzerte führen stimmungsvoll in die Adventszeit ein. So wird in der Chemnitzer Kreuzkirche (Andréplatz) im Gottesdienst um 9:30 Uhr die Kantate »Saget der Tochter Zion« von Georg Philipp Telemann mit Solisten, der Kantorei der Kreuzkirche und dem Chemnitzer Barockorchester unter Leitung von Steffen Walther erklingen. Adventsmusik im Kerzenschein bietet um 16:30 Uhr die Chemnitzer Stiftskirche unter Leitung von Tanja Lindner. In der Trinitatiskirche Chemnitz-Hilbersdorf (Frankenberger Str. 132) wird im Gottesdienst um 17:00 Uhr die Bachkantate „Nun komm, der Heiden Heiland“ durch Sänger und Instrumentalisten des Ensembles Capella Trinitatis (auf historischem Instrumentarium) unter der Leitung von Sebastian Schilling aufgeführt.

Auch in Dresden beginnt das adventliche Konzertprogramm. So wird die adventliche Festmusik aus Dresden bundesweit durch das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) am 2. Adventssonntag am 4. Dezember übertragen. Die Aufzeichnung erfolgt am 26. November um 18:00 Uhr in der Dresdner Frauenkirche mit Solisten, dem Dresdner Kreuzchor, dem Dresdner Kammerchor und der Sächsischen Staatskapelle unter Leitung von Andrés Orozco-Estrada.

Weitere Adventskonzerte sind in der Johanneskirche im ostsächsischen Kirschau am 27. November um 15:00 Uhr. In der St. Johanniskirche in Bad Schandau musizieren um 16:00 Uhr der Neue Chor Liederkranz, die Kantorei und der Jugendchor der Kirchgemeinde Bad Schandau, Gesangssolisten sowie das Orchester Serenata Saxonia festliche Kantaten und Lieder zu Advent und Weihnachten. In Meißen feiert der dortige Gospelchor St. Afra mit einer Adventsmusik um 16:30 Uhr gleichzeitig sein 20-jähriges Bestehen.

Um 17:00 Uhr gibt es festliche Bläsermusik in der Leipziger Nikolaikirche, ein Konzert mit Gunther Emmerlich in St. Annen in Annaberg-Buchholz, ein Adventskonzert der Musikschule des Landkreises Meißen in der Großenhainer Marienkirche, ein Konzert in Trages bei Kitzscher anlässlich der ‚Sächsische Orgel des Monats‘ im Rahmen des 800-jährigen Ortsjubiläums mit Landeskirchenmusikdirektor Markus Leidenberger, ein romantisches Orgelkonzert im Kerzenschein in der Trinitatiskirche Reichenbach und ein Adventskonzert mit Schola Cantorum Leipzig in der St. Marienkirche in Borna.

Um 19:30 Uhr findet ein erzgebirgischer Adventsabend im Luthersaal des Gemeindehauses der Auferstehungskirchgemeinde in Dresden-Plauen statt und zur gleichen Zeit musiziert in Dresden-Pillnitz „Cantus Gloriosus“ im Konzert aus der Advents-CD des Erfolgsprogramms „Feliz Navidad – Weihnachten am spanischen Hof“. Um 21:00 Uhr beschließt eine Orgelmusik bei Kerzenschein in der Dresdner Frauenkirche mit Frauenkirchenkantor Matthias Grünert den 1. Adventsabend.(25.11.2016)

Sonntag, 20. November 2016
Ewigkeitssonntag in sächsischen Kirchgemeinden

Mit dem Ewigkeitssonntag am 20. November endet das Kirchenjahr, das eine Woche später mit dem 1. Advent neu beginnt. Christen gedenken am Ewigkeitssonntag der Verstorbenen im Bewusstsein auf ein Leben nach dem Tod. In den Gottesdiensten werden die verstorbenen Gemeindeglieder namentlich genannt und mit den Angehörigen in das Fürbittgebet aufgenommen.

Viele Menschen gehen am Ewigkeitssonntag, der auch Totensonntag genannt wird, auf den Friedhof und schmücken die Gräber ihrer Verwandten. Die Friedhofsverwaltungen der über 1.300 kirchlichen Friedhöfe in Sachsen haben in diesen Tagen und besonders am kommenden Wochenende viel zu tun, den Verkauf von Blumen und Gestecken zu organisieren.

Am Vortag des Ewigkeitssonntags finden mehrere Konzerte statt, so beispielsweise die traditionelle ‚Motette‘ um 15:00 Uhr in der Leipziger Thomaskirche unter Leitung von Thomasorganist Ullrich Böhme. Es erklingt die Kantate „Wachet auf, ruft uns die Stimme" von Johann Sebastian Bach. Um 19:30 Uhr erklingen in der Nikolaikirche auch Kantaten von Johann Sebastian Bach sowie von Johann Ernst Bach.

Am Sonntagvormittag werden in allen sächsischen Kirchen Gottesdienste zum Ewigkeitssonntag gefeiert, so auch traditionell um 9:30 Uhr in der Dresdner Kreuzkirche. Es erklingen Motetten von Johannes Brahms, Georg Schumann, Heinrich von Herzogenberg. Landesbischof Dr. Carsten Rentzing predigt um 11:00 Uhr in der Dresdner Frauenkirche. Die musikalische Gestaltung übernimmt der Chor der Hochschule für Kirchenmusik unter der Leitung von Professor Stefan Lennig.

Bläsermusik begleitet häufig am Nachmittag auf Friedhöfen oder mit Konzerten in den Kirchen das Gedenken. So findet traditionell im erzgebirgischen Aue um 14:30 Uhr auf dem St.-Nicolai-Friedhof das Choralblasen zum Andenken an die Verstorbenen statt. Auf dem Friedhof in Eibenstock wird am Ewigkeitssonntag um 15:00 Uhr eine Andacht mit dem Posaunenchor gehalten.

Ebenso laden die Kirchgemeinden am Nachmittag des Ewigkeitssonntags zu Konzerten ein, beispielsweise um 16:00 Uhr in die Versöhnungskirche in Leipzig-Gohlis mit Werken von Gabriel Frauré und Johannes Brahms. Um 17:00 Uhr erklingt in der Chemnitzer St. Pauli Kreuz Kirche die Kantate "Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit" von Johann Sebastian Bach.

Im Haus der Stille in Grumbach treffen sich vom 18. bis 20. November Trauernde zu Einkehrtagen unter dem Thema „Die mit Tränen säen…“ statt. Auf dem Programm stehen u.a. der Erfahrungs- und Erinnerungsaustausch sowie Impulse, Meditationen, Gebet und ein Gottesdienst.

Das Gedenken an die Verstorbenen geschieht nicht nur in Kirchgemeinden, sondern auch im Internet. Auf www.trauernetz.de bietet die evangelische Kirche einen Raum, wo Menschen ihre Trauer vor Gott aussprechen können. Bereits zum achten Mal findet am Ewigkeitssonntag, in diesem Jahr am 20. November, um 18:00 Uhr eine Chatandacht statt.

Am Montagabend bietet die Dresdner Frauenkirche um 19:00 Uhr in der Unterkirche eine Andacht für Trauernde an. Sie wird gestaltet vom Christlichen Hospizdienst e.V. und Frauenkirchenpfarrer Sebastian Feydt.

Der Ewigkeitssonntag am Ende des Kirchenjahres gilt als sogenannter „Stiller Feiertag“. Er ist nicht gesetzlich festgelegt, unterliegt aber einigen Einschränkungen wie dem Tanzverbot (in Sachsen von 3:00 Uhr bis 24:00 Uhr). Außerdem wirbt die Kirche dafür, nicht vor Ende des Kirchenjahres Weihnachtsmärkte zu öffnen oder Weihnachtsbeleuchtung anzumachen. Mit dem 1. Advent beginnt das neue Kirchenjahr und damit die besondere Zeit der Erwartung vor dem Weihnachtsfest.

Sonntag, 31. Januar 2016
Leitungskongress 2016 ZUKUNFT – HOFFNUNG – KIRCHE

Willow Creek Kongresse sind Ermutigungs- und Lernplattformen für Menschen wie Sie, die in Kirche und Gemeinde haupt- und ehrenamtlich mitarbeiten. Ganz gleich ob Sie in Leitungsverantwortung stehen oder sich auf andere Weise engagieren – Sie sind daran beteiligt, die Zukunft der Kirche zu gestalten.

Der Leitungskongress 2016 wird dazu beitragen, Ihr Potenzial auszubauen, Ihren Horizont zu erweitern und ihre Spiritualität zu vertiefen. Sie erfahren, wie Veränderung möglich wird; welche Rolle Formen, Führung und Familien spielen; wie Kirche Kraft entfaltet – damit Ihre Gemeinde zukunftsfähig bleibt.

Tausende Haupt- und Ehrenamtliche aus Kirchen und Gemeinden in Deutschland, Österreich und der Schweiz kommen in Hannover zusammen, um mit neuer Hoffnung die Zukunft der Kirche zu gestalten. Seien Sie dabei!

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